Das gewünschte Ergebnis des Projektes SUNCEPT ist die Planausdenkung und die Herstellung eines Zweisitzers und durch Sonnenkraft betrieben. Da diese Konzeption die Energie nur durch die Sonnenstrahlen bezieht, muβ sie optimal in allen technischen Aspekten sein. Die gebrauchte Energie hängt direkt von der Oberfläche der Photovoltaikzellen ab. Die Beschwindigung und Schnelligkeit des Motors hängt von der Masse ab und diese wiederum auch von dem Volumen und direkt von der Oberfläche. Darum muβ es ein genaues Gleichgewicht zwischen der Masse und der Oberfläche geben, was wiederum eine Geschwindigkeit gibt, die würdig eines Autos ist.

 

Die Form des Autos SUNCEPT muβ optimal sein, um die Sonnenenergie abzufangen. Andererseits Auto gleich Fortbewegung und daher Reibung. Die Form des SUNCEPT-Autos muβ deshalb so aerodynamisch wie möglich sein, um diese Reibung zu mindern und die Adhäsion bei Beschwindigkeit  zu behalten. Die Kombinierung von Aerodynamik und Fangung der Sonnenenergie ist eine wirkliche technologische Herausforderung.

 

Die geplante Form des Autos würde dem Doppelrumpf eines Katamarans ähneln.

 

Das hier vorgestellte Modell muβ noch modifiziert werden, um die Turbulenz hinter dem Auto und an den Seiten zu vermindern.

 

Die Fangzellen decken fast die ganze horizontale Oberfläche der Karosserie. Die gesamte  Photovoltaikoberfläche muβ mehr als 6 m² ergeben. Die Oberfläche des Instrumentenbrettes kann auch mit Photovoltaikzellen belegt werden. Die Antriebsräder sind hinten, um eine wirkungsvolle Antriebskraft zu erhalten.

 

Das Cockpit des SUNCEPT-Modells bekommt ein Dock mit einem Touchpad, welches sich genau im Blickwinkel des Fahrers befindet. Dieses Touchpad dient auch als Kontaktschlüssel durch Erkennung von Fingerabdruck und ist mit dem Bordkomputer verbunden (Programm Suncept Drive ist installiert). Alle notwendigen Informationen des Autos sind auf dem Pad sichtbar wie z.B. Geschwindigkeit, Batterien-Kapazität, Ladung der Batterien,……Der Benutzer kann mit dem Pad die Kontrolle des Autos übernehmen, wie z.B. die Fahrmöglickeiten, die Belüftung, das Radio,…..

 

Das Chassis besteht aus Bambusrohren. Diese sind untereinander  durch auf 3D-Drucker hergestellten Stahlschleifen verbunden.

 

Die Karosserie ist aus Karbon.

 

Die Positionsscheinwerfer benutzen Biolumineszenz, die anderen Scheinwerfen funktionieren mit LED.

 

Die Sonnenfangflächen bestehen aus biegsamen Photovoltaikzellen „by-pass“

Und haben eine sehr groβe Leistungsfähigkeit. (Die By-Pass-Technik verhindert die Verminderung aller Zellen wegen dem Ausfall von einer einzigen Zelle.)

Die Zellen sind an ein MPPT-System angeschlossen (Maximum Power Point Tracker). Dieses Dispositif rechnet in reeller Zeit die beste Kupplung von Spannung-Stärke zur Anwendung der Batterien aus.

 

Die Räder sind mit vollen Felgen ausgestattet, um die Luftturbulenzen zu vermeiden. Die Reifen sind: Michelin 145 70 R 17 wie bei dem Renault Eolab. Bei brutalem Bremsen können sich die Felgen öffnen, damit die eingehende Luft eine Aerobremsung verursacht.

 

SUNCEPT hat auch 2 Systeme zur Energiegewinnung. Ein System gewinnt kinetische Energie, wenn der Fahrer seine Geschwindigkeit vermindern will (sanfte Bremsung). Das zweite System gewinnt die kinetische Energie durch die Federung der 4 Räder.

 

Die Batterien sind mit Lithium-Luft ausgestattet, da diese Technik eine bessere Massenenergie ergibt als Lithium-Ion.

 

Die Batterien werden durch die Zellen via MPPT und die 2 Systeme der Energiegewinnung geladen.

 

Die 2 Motoren sind direkt mit den Batterien verbunden (und nicht an die Zellen angeschlossen, um einen Energieabfall zu verhindern, wie z.B. bei Bewölkung).

 

SUNCEPT hat seine eigene Energie, kann aber auch Energie geben: ausgestattet mit einer Steckdose 230V kann man einen Apparat laden, welcher der Stärke der beiden Antriebsräder entspricht. Dadurch kann man die Energie der Batterien benutzen, wenn das Auto unbenutzt ist.